Im App-Test: GiftköderRadar 21. April 2018 Produkttests

Lange Spaziergänge mit dem Hund, gemeinsam auf den Feldern und Wiesen toben und einfach die Zeit mit den Lieblingen draußen zu verbringen – was gibt es schöneres zum Entspannen und Spaß haben?

Leider jedoch lauern auch in Deutschland auf den Feldern und Straßen immer häufiger Gefahren durch ausgelegte Giftköder. Ob vergiftete Leckerlis oder mit scharfen Gegenständen präparierte Fleischhappen, werden diese Köder von den Hunden aufgenommen, kann der Spaziergang für unsere Fellnasen schnell zur tödlichen Gefahr werden. Als Hundebesitzer ist man dagegen leider sehr häufig machtlos.

Doch was kann man tun, um den Hund vor Giftködern zu schützen? Den Hund beim Spazierengehen dauerhaft anzuleinen oder nur noch mit einem angelegten Maulkorb spazieren zu gehen, sind dabei wirklich keine befriedigenden Lösungen.
Dieser Meinung waren auch die Gründer von GiftköderRadar und haben deshalb bereits vor einigen Jahren eine nützliche App entwickelt, die über mutmaßliche Gefahrenzonen für Hunde rechtzeitig informiert.

Was ist GiftköderRadar eigentlich?

Hinter GiftköderRadar verbirgt sich die aktuell größte Datenbank für Giftköderfunde in Europa und ermöglicht es Hundebesitzern gemeldete Fundorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz abzurufen.

Neue Fundorte können jederzeit und von allen Mitgliedern auf der Internetseite von GiftköderRadar gemeldet, sowie über die mobile App abgerufen werden. Vor der Veröffentlichung werden die eingehenden Meldungen dann von GiftköderRadar geprüft und wenn möglich durch örtliche Tierärzte und Behörden verifiziert.

Die gleichnamige App steht sowohl IOS- als auch Android-Benutzer zum kostenlosen Download zur Verfügung. Da von uns bisher nur die IOS Version umfangreich getestet wurde, beziehen sich auch die nachfolgenden Inhalte primär auf diese Version der App.

Was bietet die GiftköderRader App?

Durch die App hat man jederzeit Zugriff auf die Datenbank von GiftköderRadar und kann so auch unterwegs gemeldete Fundorte abrufen sowie neue Orte melden. Um alle Funktionen der App nutzen zu können, sollte man sich zu Beginn ein Nutzerkonto anlegen.

Insgesamt sind die Funktionen der App in vier Menüpunkte aufgeteilt: Fundorte, Karte, Premium (falls kein Premium-Account vorhanden ist) und Einstellungen. Nach dem Start der App erscheint die Listenansicht aller Meldungen von Fundorten der letzten 7 Tage. Zudem besteht in dieser Ansicht die Möglichkeit, durch den Klick auf ein Warndreieck, direkt einen neuen Fundort zu melden.

Tippt man auf einen der Einträge in der Liste, öffnet sich zunächst ein Werbefenster, welches aktiv weggeklickt werden muss, bevor man dann anschließend zu GiftköderRadar weitergeleitet wird und mehr Informationen über die ausgewählte Meldung erhält. Dies sind neben dem Datum der Meldung auch der genaue Standort des Fundes sowie die genaue Beschreibung, um welchen Giftköder es sich dabei handelt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Warnung über WhatsApp, Facebook, Google+ oder Twitter mit Familie und Freunden zu teilen.

Screenshots aus der IOS-Version der GiftköderRadar-App

Mit Klick auf den Menüpunkt „Karte“ wird durch GPS-Daten der eigene Standort abgerufen. So kann man sich die Fundorte, welche direkt in der eigenen Umgebung liegen, anzeigen lassen. Außerdem erhält man bei neuen Giftködermeldungen in der eigenen Umgebung eine E-Mail-Benachrichtigung.

Die eigenen Kontoinformationen lassen sich unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ verwalten. Hier sind die Einstellungsmöglichkeiten mit der Basis-Version allerdings sehr eingeschränkt.

Wer detailliertere Einstellungen in der App vornehmen möchte, hat die Möglichkeit, sein Konto auf die Premium-Version (für 7,99€/Jahr) upgraden zu lassen. Mit der Premium-Version erhält man zusätzliche Push-Nachrichten, wenn neue Fundorte in der eigenen Umgebung gemeldet wurden, sowie automatische Warnungen, wenn sich in 500m Entfernung des eigenen Standortes ein gemeldeter Giftköder befindet. Zusätzlich hat man mit der Premium-Version die Möglichkeit, sich nur die Fundorte anzeigen zu lassen, die von Behörden und Ärzten verifiziert wurden. Auch für die Listenansicht ergeben sich weitere Einstellungsmöglichkeiten. So kann man diese regional auf eine bestimmte Postleitzahl beschränken oder den Zeitraum der gemeldeten Fundorte, bis auf ein Jahr zurück, ausweiten. Nicht zuletzt erhalten Premium-Mitglieder zusätzliche Tipps, wie man den Hund noch besser vor Giftködern schützen kann.

 

Fazit

Klar ist, dass GiftköderRadar nicht die Lösung des Problems ist, aber eine gute Möglichkeit, seinen Hund bei Spaziergängen vor Giftködern besser schützen zu können. Das Konzept der gesamten Plattform basiert auf der gegenseitigen Unterstützung der Community und lebt somit vom Zusammenhalt von uns Hundeliebhabern. Die Basis-Version der App stellt übersichtlich die wichtigsten Informationen und Funktionen bereit. Wer Gebrauch von den Zusatzleistungen machen möchte, kann sich dafür jederzeit die Premium-Version der App kaufen. Mit 7,99 €/Jahr ist die Gebühr durchaus fair.
Weitere Informationen zu GiftköderRadar und der App sowie die Möglichkeit jederzeit neue Giftköder Funde zu melden findet ihr unter: www.giftkoeder-radar.com

Wir wünschen euch jede Menge erholsame Spaziergänge!

Bis bald,
euer Isle of Dogs- Team

Miriam Karcher
Über den Autor Miriam Karcher

Miriam ist der strukturierte Kopf unseres Teams und kümmert sich in allen Belangen um unsere Kunden sowie Leserinnen und Leser. Hierbei berät sie Hersteller bei den zahlreichen Vermarktungsmöglichkeiten auf unserer Plattform und entwickelt immer neue Kampagnen. Sie selbst hat keinen eigenen Hund, aber freut sich über jeden vierbeinigen Kollegen bei uns im Büro.

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