Unser Benefizkalender 2019 zugunsten VITA e.V. Assistenzhunde 27. Oktober 2018 Ausbildung und Hundesport

VITA e.V. Assistenzhunde - Gruppenfoto
(c) Foto: VITA e.V. Assistenzhunde

Hunde helfen Kindern: Unsere Spendenaktion zu Gunsten VITA e.V. Assistenzhunde

Die Hunde- und Fotoliebhaber unter euch dürfen sich freuen. Und ebenso alle anderen, die eine gute Sache unterstützen möchten! Denn nach der erfolgreichen ersten Auflage des Benefizkalenders 2018 durch unsere Digitalagentur ideenhunger (isle of dogs ist eine Tochtermarke von ideenhunger) möchten wir auch in 2019 wieder gemeinsam Gutes tun. Darum haben wir für das kommende Jahr unseren ersten isle of dogs-Benefizkalender geplant, wovon wir die Erlöse jedes verkauften Kalenders zu 100% an den gemeinnützigen Verein VITA e.V. Assistenzhunde spenden.

Der Kalender kann bereits jetzt ganz einfach und unkompliziert über unsere Webseite online bestellt werden. In diesem Artikel möchten wir euch heute vorab darüber informieren, wohin genau nun eure Spenden fließen, wenn Ihr uns mit dem Kauf eines Kalenders unterstützen möchtet. Sprich: Wofür steht der Verein VITA e.V. und warum möchten wir eben diesen unterstützen? 


Der VITA-Assistenzhund

Für mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität im Alltag 

VITA e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, welcher im März 2000 durch Diplom Sozialpädagogin Tatjana Kreidler gegründet wurde und nun seit Jahren erfolgreich Assistenzhunde für Erwachsene, Kinder und Jugendliche ausbildet. Ein Assistenzhund ist in dem Fall weit mehr als „nur“ der treue Begleiter auf vier Pfoten. Er ist von bedeutendem gesellschaftlichem Mehrwert für Jung und Alt und bewirkt oft kleine Wunder, indem er seinem Menschen durch alle Lebenslagen hilft: Psychisch, physisch, sozial und kognitiv.

VITA e.V. leistet nicht nur mit der intensiven Ausbildung der Hunde nach der Kreidler-Methode Großartiges, sondern vor allem mit der sozialtherapeutischen und pädagogischen Betreuung ihrer Mensch-Hund-Teams. So wird bereits im Vorfeld die persönliche Geschichte der Menschen analysiert (z.B. Bewegungsmöglichkeiten, Ernährung, Stressfaktoren, Entspannungsrituale), um diese zusammen mit deren Erwartungen sowie dem sozialen Umfeld bei der Therapie berücksichtigen zu können. Besonders positiv hervorzuheben ist außerdem, dass den Menschen, völlig unabhängig ihrer finanziellen Situation, ein Assistenzhund zur Seite gestellt wird und jedes Mensch-Hund-Team ein Leben lang betreut wird. Eine wahnsinnig wertvolle Arbeit, welche VITA hier also leistet und somit auch Grund genug für uns, diesen Verein gerne mit unserer Spendenaktion zu unterstützen. Denn Fakt ist: ohne Spenden geht es nicht.

VITA e.V. Assistenzhunde - Golden Retriever
(c) Foto: VITA e.V. Assistenzhunde

Der Weg zum VITA-Assistenzhund

Die Ausbildung beginnt bereits im Welpenalter.

Ziel eines VITA-Assistenzhundes ist es, seinen Menschen freudig, ausdauernd und zuverlässig zu unterstützen. Damit dies in der Praxis möglich ist, beginnt die Ausbildung bereits im Welpenalter. Denn für ihr zukünftiges Leben als Assistenzhund werden nur gesunde und menschenbezogene Welpen ausgewählt und nach der sogenannten „Kreidler-Methode“ ausgebildet. Voraussetzung der gemeinsamen Arbeit sind Geduld, Respekt und Zuneigung.

Dipl.-Soz.-Pädagogin Tatjana Kreidler (1. Vorsitzende bei VITA e.V. Assistenzhunde) hat diese spezielle Methode entwickelt, um Mensch und Hund füreinander zu sensibilisieren und so eine tiefe, vertrauensvolle Partnerschaft zu schaffen.

Was ist das Besondere an der Kreidler-Methode?
Eine vertrauensvolle Bindung ist dabei die Basis der Ausbildung.

  • Die Kreidler-Methode basiert auf Empathie und Motivation, einem situativen und ganzheitlichen Ansatz der u.a. durch Ruhe und Geduld, positive Verstärkung, lernen nach Vorbild und durch freundliche Autorität die vertrauensvolle Bindung von Mensch und Hund fördert.

VITA e.V. Assistenzhunde - Gruppenbild
(c) Foto: VITA e.V. Assistenzhunde

Die Phasen der Ausbildung zum VITA-Assistenzhund

Der Weg zum VITA-Assistenzhund umfasst ca. zwei bis drei Ausbildungsjahre, bis Mensch und Hund gemeinsam als eigenständiges Team miteinander agieren und den Alltag bewältigen können. Dabei umfasst die Ausbildung folgende Phasen:

1. Das erste Lebensjahr

Während dem ersten Lebensjahr werden die Hunde in Patenfamilien an alltägliche Situationen herangeführt, wie z.B. Auto fahren, Restaurant- und Marktbesuche, verschiedene Geräuschkulissen, unbekannte Umwelteinflüsse etc. – Während dieser sogenannten Sozialisierungsphase werden die Welpen/Junghunde auch an die Grundkommandos herangeführt, wie z.B. „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, „Hier“ und „Fuß“.

2. Die Ausbildungsphase

Während der Ausbildungsphase wird das bereits Erlernte gefestigt, ausgebaut und der Hund wird auf die speziellen Aufgaben eines Assistenzhundes vorbereitet. Dazu gehören bspw. das Apportieren von Gegenständen, drücken, ziehen, Türen öffnen, am Rolli laufen, sich in Menschenmengen und bei anderen Hunden/Tieren ruhig verhalten.

3. Die Zusammenstellung des neuen VITA-Teams

Nun wird für den Hund auf  „Basis“ seiner bisherigen Ausbildung ein geeigneter Partner (Mensch) ausgewählt. Stimmt beim ersten Kennenlernen dann letztlich auch die Chemie zwischen Mensch und Hund, wird der Hund anschließend auf die individuellen Bedürfnisse seines neuen Partners ausgebildet.

4. Die Zusammenführung von Mensch & Hund

Die letzte Phase ist die der Zusammenführung von Mensch und Hund, welche sich über mindestens sechs Wochen erstreckt und somit die intensivste Zeit der gesamten Ausbildung darstellt. Hier lernt das Team die gemeinsamen Aufgaben mit wachsender Eigenverantwortung zu meistern.

Die künftigen Assistenzhundebesitzer leben in dieser Zeit im Ausbildungszentrum und sind dort Teil einer familiären Gemeinschaft. Gerade bei Kindern geht die Betreuung weit über die Team-Bildung hinaus, und erfordert viel psychologisch-pädagogisches Wissen und Verständnis für die Kinderseele.
VITA e.V.

5. Nachbetreuung – ein Hundeleben lang

Nach rund zwei bis drei Jahren ist die Ausbildung geschafft und ein neues VITA-Team „im Einsatz“. Dennoch werden die Mensch-Hund-Teams ein Hundeleben lang regelmäßig nachbetreut. Bei dem sogenannten Team-Qualifikationstest stellen Mensch und Hund außerdem in regelmäßigen Abständen ihr Können unter Beweis. Damit wird gleichzeitig sichergestellt, dass die Teams über die Jahre hinweg bei Bedarf geschult werden, sollten sich (bspw. mit dem Grad der Erkrankung) auch Veränderungen ergeben.

Wie hoch sind die Kosten für einen Assistenzhund?

Die Ausbildung eines Assistenzhundes umfasst Kosten in Höhe von 25.000 Euro. Bislang haben 60 Menschen einen vierbeinigen Freund und Partner an ihrer Seite. Damit auch in Zukunft viele weitere VITA-Teams folgen, ist der Verein auf Spenden, Fördermitglieder und Sponsoren angewiesen, denn öffentliche Fördermittel oder Krankenkassen beteiligen sich leider nicht an den Kosten.

VITA e.V. - Benefizkalender
(c) Foto: Michaela Krenn

Gutes tun war nie einfacher. 100% Spende für den guten Zweck.

Unterstütze VITA e.V. mit dem Kauf unseres isle of dogs-Benefizkalenders 2019. Wir spenden nicht 20%, nicht 50%, sondern 100% der Erlöse unserer Kalender direkt an den Verein VITA e.V. Assistenzhunde.

Du leistest damit einen wertvollen Beitrag für all jene Menschen, die vielleicht noch auf ihren VITA-Assistenzhund warten und erhältst dafür einen hochwertigen A3-Fotokalender mit ausgewählten Hundefotografien. Klingt gut? Na dann werde Teil dieser tollen Aktion und sichere dir jetzt deinen Kalender! Du kannst diesen ganz einfach und unkompliziert über unsere Webseite www.hunde-benefizkalender.de bestellen. Wir freuen uns über jeden, der uns dabei hilft, aus dieser Idee eine gelungene Aktion zu machen!

Michaela Krenn
Über den Autor Michaela Krenn

Michaela ist von ganzem Herzen Hundefotografin und sorgt dafür, dass unser Magazin immer mit tollen Inhalten und Bildern gefüllt ist. So schreibt sie gerne über verschiedenste Themen aus der Hundewelt und kümmert sich um unsere Social Media-Auftritte. Immer mit dabei: ihr Labrador Poul. Gemeinsam sind sie fester Bestandteil des isle of dogs-Teams und immer für neue Ideen parat.

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